Wohnen, arbeiten, leben – im neuen Landwehrviertel in Osnabrück

Insgesamt 37 Hektar groß ist die Fläche der ehemaligen britischen Kaserne. Unter dem Namen Landwehrviertel wird sie seit einigen Jahren Stück für Stück geplant und bebaut. Im Viertel befinden sich alle Arten des Wohnens, vom Einfamilienhaus bis zum innovativen Wohnprojekt.
Für zwei Investoren haben wir eines der letzten Grundstücke mit einem Wohn-Gewerbe-Komplex beplant, bei einem Wettbewerb der Eigentümergesellschaft (ESOS/Stadtwerke Osnabrück) eingereicht – und gewonnen!

Der Entwurf
Der von uns geplante Neubau sieht 30 Wohnungen sowie eine Hausarzt- und eine Physiotherapiepraxis insgesamt rund 2.660 m² vor. Augenfälliges Merkmal des Entwurfs ist die ökologisch werthaltige Holzmodulbauweise, die ein lebendiges Fassadenbild liefert und dem Baukörper Leichtigkeit verleiht. Auf diese Weise wird das Gebäude eine harmonische Verbindung zwischen der im Bau befindlichen modernen, maximal effizienten Bebauung, die im Westen an das Grundstück grenzt, und der historisch relevanten und denkmalgeschützten Baracke 35, die im Nordosten anschließt, schaffen.

Das Nachhaltigkeitskonzept
Der aus Massivholzmodulen geplante Komplex weist im Bau nur eine geringe graue Energie auf. Die Module haben einen hohen seriellen Vorfertigungsgrad, was die Baukosten in Grenzen hält. Dennoch wird das Gebäude individuell geplant, denn die Module erlauben maximale Gestaltungsflexibilität. Der Bebauungsplan sieht das KfW-Effizienzhaus 40 als Gebäudestandard vor. Dieser wird mindestens erfüllt. Die Energieversorgung wird über eine nachhaltige, gemeinschaftliche Infrastruktur gewährleistet.

Die Quartiersversorgung
Die aktuelle Planung weist im Erdgeschoss Praxisräumlichkeiten auf, durch die die ärztliche Versorgung für Eversburg und das Quartier sichergestellt werden kann. Die Lage des Grundstücks direkt neben einem REWE-Markt bietet sich dafür an, da so ein Versorgungszentrum für das Viertel entstehen kann, das den Bewohnerinnen und Bewohnern kurze Wege garantiert. Die Mobilitätsstation, die sich in unmittelbarer Nähe des Grundstücks befindet, stützt diesen Aspekt zusätzlich.

Mit unserer Planung konnten wir die ESOS/Stadtwerke Osnabrück überzeugen; die Investorengemeinschaft erhielt den Zuschlag.